Pferdezucht in Sachsen & Thüringen

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FN-Bundeshengstschau Fjordpferde vom 24. bis zum 25. Januar 2022 in Berlin

Ausschreibung

Die FN-Bundeshengstschau für Fjordpferde findet vom 24. bis zum 25. Januar 2022 anlässlich der Grünen Woche in Berlin statt. Es können Hengste die im Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen e. V. zuchtaktiv geführt werden für diese Veranstaltung genannt werden. Bitte melden Sie uns Ihre Hengste bis zum 15. November 2021 an vogel(at)pzvst.de.

Bitte beachten Sie die Ausschreibung und die dort aufgeführten Bestimmungen!


9. FN-Bundeskaltblutschau vom 21. bis zum 23. Januar 2022 in Berlin

AUSSCHREIBUNG

Die FN-Bundesschau für Kaltblüter findet vom 21. bis zum 23. Januar 2022 anlässlich der Grünen Woche in Berlin statt. Es können Stuten und Hengste die im Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen e. V. zuchtaktiv geführt werden, für diese Veranstaltung gemeldet werden. Der Pferdezuchtverband trifft dann in Absprache mit dem Rasseparlament die Entscheidung, welche Kaltblüter genannt werden, da nur ein begrenztes Kontingent zur Verfügung steht, ggf. wird eine Vorbesichtigung durchgeführt.  Bitte melden Sie uns Ihre Stuten und Hengste bis zum 1. November 2021 an vogel(at)pzvst.de. Bitte beachten Sie die Ausschreibung und die dort aufgeführten Bestimmungen!

Hier finden Sie die vollständige Ausschreibung.


 

FN-Bundesstutenschau Robustponys am 11. September in Bad Harzburg

Bad Harzburg (fn-press). Im Rahmen des Shetty-Festivals der Interessengemeinschaft der Shetlandponys (IG Shetland) in Bad Harzburg hat auch die FN-Bundesstutenschau der Robustponys stattgefunden. Neun Robustponystuten sowie zwei Familien wurden dabei mit dem Titel FN-Bundessiegertitel beziehungsweise FN-Bundesiegerfamilie ausgezeichnet. Insgesamt stellten sich über 160 Vertreterinnen der Rassen Shetland Pony, Deutsches Part-Bred Shetland Pony, Deutsches Classic Pony, Dartmoor Pony und Fell Pony dem Urteil der Bewertungskommission.

Die IG Shetland als Mitveranstalter der FN-Bundesstutenschau Robustponys richtet seit Jahren das Shetty-Festival in Bad Harzburg aus. In diesem Jahr wurde auf eine eigene IG-Bundesschau verzichtet, da die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) mit ihren Mitgliedszuchtverbänden die FN-Bundesstutenschau der Robustponys ausgerichtet hat. Zusammen mit der IG Shetland und dem Verband der Pony- und Kleinpferdezüchter Hannover fand die rasseübergreifende FN-Bundesstutenschau der Robustponys in Bad Harzburg statt. „Die Rennbahn in Bad Harzburg und die Kombination mit dem Shetty-Festival der IG Shetland waren ideal für unsere Schau, da daraus Synergie-Effekte für alle Beteiligten gezogen werden konnten. Aus dem Grund gilt mein besonderer Dank der guten Zusammenarbeit der beteiligten Verbände und Organisationen“, sagte die Verantwortliche der FN-Bundeschau, Dr. Teresa Dohms-Warnecke. „Besonders habe ich mich darüber gefreut, dass es in Bad Harzburg auch wieder Familienwettbewerbe gab, zu der insgesamt sechs Stutenfamilien genannt wurden. Denn gerade dieser Wettbewerb zeigt besonders deutlich, dass gutes und richtiges Züchten ein Denken über Generationen bedeutet.“

Als Siegerin der Kleinsten und Jüngsten, der Shetland Ponys mit einem Stockmaß unter 87 Zentimeter und in der Klasse der drei- bis sechsjährigen Stuten, siegte Dayah von den Alleegärten, eine Tochter des Elmhorst Irish Coffee aus einer Mutter von Prince van de Wijzend. Sie wurde gezogen und ist in Besitz von Rainer und Susanne Kohl aus Brüel (Mecklenburg-Vorpommern). Bei den sieben und älteren Stuten gewann Schalenburgs Glücksfee von Xander van de Bekke aus der Schalenburgs Gladys von Schalenburgs Balou. Hans-Heinrich Ehlers aus Bokhorst (Schlweswig-Holstein/Hamburg) ist Züchter und Besitzer dieser FN-Bundessiegerstute.

In der Klasse der größeren Kolleginnen (drei- bis sechsjährigen Stuten) konnte sich Giersbergs Jacinta von Discovery af Jäboruder aus der Giersberg Jubilee von Zeoliet v.d. Zandhoeve aus der Zucht von Hinrich Hashagen aus Langwedel/Hannover durchsetzen. Die Konkurrenz der sieben und älteren Stuten besiegte Emmely of Baltic Sea von Partout van de Rijsdrecht aus einer Mark v.h. Vleer-Tochter. Gezogen wurde die Stute von Kirsten und Hans-Walter Kölling, in Besitz steht die Stute von Hans-Walter Kölling aus Hans-Walter aus Flensburg (Schleswig-Holstein/Hamburg).

Bei den Shetland Ponys waren auch drei Familien in dem Familienwettbewerb angetreten. Hier siegte die Familie der Staatprämienstute Primel von Nemo aus der Paola von Kronprinz van den Niederlanden, die mit ihren beiden Töchtern Pippi von Gigolo und Pia von Geron den Titel der FN-Bundessiegerfamilie Shetland Pony gewann. Züchter und Besitzer dieser drei Stuten ist Christoph Heinrich aus Zwickau (Sachsen-Thüringen).

FN-Bundessiegerin der Deutschen Part-Bred Shetland Ponys (unter 87 cm) ist Many Minis Jamila von Many Minis Da Capo au seiner Naro-N-Stute, die von der Zuchtgemeinschaft Shettyzucht Frechdachs aus Heringen (Zuchtverband für deutsche Pferde) ausgestellt wurde. Auch in dieser Rasse gab es zwei Wettbewerbe. Bei den Deutschen Part-Bred Shetland Ponys mit einem Stockmaß von 87 Zentimeter und größer siegte Prinzessin Paula von Pirat S - Picolino H. Simone Glück aus Flörsbachtal in Hessen präsentierte die Stute in Bad Harzburg.

Ebenfalls zum Schaulaufen in Bad Harzburg traten die Vertreterinnen der Rasse Deutsches Classic Pony an. Den Titel sicherte sich hier die Stute Britania von Clus (Vater: Grande; Vater der Mutter: Jo-Co's KC Coyne Connection). Züchter und Besitzer ist Ralf Grober aus Bad Gandersheim (Hannover).

Neben den Kleinen und Kleinsten präsentierten sich bei der FN-Bundesstutenschau auch die Dartmoor Ponys. Zur Bundessiegerin wurde VA Ruby II gekürt, eine Tochter von Rockwater Sunstar aus einer Mutter von Shilstone Rocks Frenzy. Familie von Aschwege aus Edewecht (Weser-Ems) stellte die Stute aus.

Und schließlich durfte sich auch Orchidee Hilsa van de Olde Maten über die schwarz-rot-goldene Schärpe freuen. Die Fell Pony-Stute von Josh van de Oldematen - Waverhead Monty II ist im Besitz von Dr. Julius Borchers aus dem Mansfelder Land (Brandenburg-Anhalt). Auch den Höhepunkt der Schau, den Familienwettbewerb der Robustponys, sicherte sich die Fell Pony-Stute Orchidee Hilsa van de Olde Maten mit ihren beiden Töchtern Orchidee's Lavendel JB von Rackwood Amos und Orchidee's Kindly JB von Rackwood Amos. Die beiden Töchter sind nicht nur im Besitz von Dr. Julius Borchers, sondern wurden auch von ihm gezogen.

Neben den Titeln der Bundessiegerin wurden insgesamt 30 FN-Bundesprämien an Stuten vergeben, sofern sie im Schauwettbewerb ihrer Rasse eine Note von 8,0 oder besser erzielten und gemäß Zuchtprogramm leistungsgeprüft waren. Drei- und vierjährige Stuten konnten eine Anwartschaft für die Vergabe der FN-Bundesprämie erhalten. Diese Stuten bekommen nachträglich die von der FN vergebene Bundesprämie, wenn sie bis spätestens fünfjährig leistungsgeprüft sind. Insgesamt sechs Stuten haben bei dieser FN-Bundesschau die erforderliche Note erhalten, so dass sie für die FN-Bundesprämie nur noch die Leistungsprüfung absolvieren müssen.

Alle Ergebnisse sind unter www.pferd-aktuell.de/pferdezucht/fn-bundesschauen zu finden.


FN Bundes-Lewitzer-Schau

Die FN-Bundeslewitzer-Schau steht in den Startlöchern!

Nennungsschluss: 01.07.2021.

Die Vorbereitungen auf die Bundeslewitzer-Schau am 31.07.2021 auf dem Landgestüt Redefin sind im vollen Gang. Nach derzeitigem Kenntnisstand kann das Landgestüt die Tore für Besucher der Schau öffnen. So besteht die Möglichkeit, die vielseitigen Ponys einem breiten Publikum zu präsentieren. Im Rahmen der FN-Bundeslewitzer-Schau, in der auch eine Schau für Fohlen und Wallache integriert ist, werden (abhängig von der Anzahl der Nennungen) die Ponys in zwölf Klassen bewertet: Hengst- und Stutfohlen, Stuten in den Altersklassen Dreijährige, Vier- bis Sechsjährige, Sieben- bis Neunjährige sowie über Zehnjährige, der- und vierjährige Junghengste und fünfjährige und ältere Hengste mit Hengstleistungsprüfung, Wallache ab dreijährig sowie drei Familienklassen (Mutter mit zwei Töchtern, Großmutter, Mutter, Tochter sowie drei Töchter einer Mutter).
Um den Familienwettbewerb zu stärken, wurde die Ausschreibung angepasst. Startberichtigt im Familienwettbewerb sind nun auch 5-jährige und ältere Stuten, die noch kein geborenes Fohlen nachweisen können, jedoch muss mindestens eine Stute der Familie in einem Einzelwettbewerb beurteilt worden sein. Weitere Bedingungen sind in der Ausschreibung zu finden. Nennung mittels dem Nennformular und einer Kopie des Abstammungsnachweises (Eigentumsurkunde) gerne per Mail an info@pferdezuchtverband-mv.de. Der Nennungsschluss ist der 01.07.2021. (Karoline Gehring)

In 12 verschiedenen Bewertungsklassen stellen die Züchter und Halter der deutschen Pferdezuchtverbände ihre Lewitzer vor. In Mecklenburg-Vorpommern begann die Zucht der „Bunten“, weshalb der Verband der Pferdezüchter MV das Ursprungszuchtbuch führt.

Redefin/Rostock(PZV MV). Die Welt der Pferde ist im wahrsten Sinne des Wortes bunt. Und das wollen wir mit einer FN-Bundesschau zum 50-jährigen Jubiläum der Rasse des Lewitzers feiern. Nach dem großen Schauerfolg mit 75 Vertretern im Jahr 2015, messen sich erneut die Liebhaber dieser seltener gewordenen Ponyrasse in Schauwettbewerben um die Vergabe der FN-Bundesprämie und wollen ihre gescheckten Ponys den Zuschauern näherbringen. Dabei soll ein Schauprogramm im Anschluss an die Zucht-Wettbewerbe die Vielseitigkeit dieser tollen Rasse herausstellen. Dabei wird das 50jährige Bestehen einen besonderen Stellenwert in Form einer Zeitreise einnehmen.
Eng eingebunden in die Vorbereitungen ist auch die Interessensgemeinschaft der Lewitzer-Züchter, mit der Vorsitzenden Susan Bolte an der Spitze. Wir setzen alles daran, Samstag den 31. Juli in Redefin wieder zu einem Erlebnis für die Züchter und Freunde der gescheckten Ponys werden zu lassen. Seien Sie herzlich willkommen in Redefin!

Zur Geschichte des Lewitzers:
Mit der veränderten Nutzung des Pferdes nach dem Krieg, wuchs in der damaligen DDR der Bedarf kleiner anspruchsloser Pferde. Man brauchte Ponys zur Bearbeitung kleiner Privatflächen, für Transporte, Sport und Freizeit. Auf diesem Gebiet nahm die Pferdezucht im Volkseigenen Gut (VEG) „Lewitz“ bei Neustadt-Glewe eine besondere Stellung ein. Durch den damaligen Direktor Ulrich Scharfenorth wurden aus dem Raum Teterow einige kleine gescheckte Ponys gekauft, die die Kinder aus dem Umfeld des VEG sofort begeisterten. Deshalb richtete Scharfenorth die Zucht in seinem Betrieb auf diese bunten Pferdchen aus. Mit weiteren Zukäufen und dem Kauf des Hengstes Salto aus der Zucht von Werner Sprengler aus Teterow, nahm die Zucht in der Lewitz ihren Anfang. Die Landschaft um Neustadt-Glewe gab, wie zuvor schon im VEG, der Ponyrasse den Namen LEWITZER.
Die Zucht dieser Ponys breitete sich zunächst auf ganz Ostdeutschland und später auf das gesamte Bundesgebiet aus. Inzwischen werden Lewitzer in zehn deutschen Zuchtverbänden gezüchtet. Im Jahre 2020 gab es bundesweit bei den FN-Mitgliedszuchtverbänden 241 eingetragene Stuten und 52 Hengste. Das Einsatzgebiet dieser Ponys ist vorwiegend im Freizeitbereich angesiedelt, vor allem als verlässlicher Partner für Kinder und Jugendliche. Aber auch im sportlichen Wettbewerb aller reit- und fahrsportlichen Disziplinen sind Lewitzer zu finden.

Ausschreibung

Schau für Fohlen und Wallache am 31. Juli 2021 in Redefin

Auszug der Ausschreibung

Veranstalter:Verband der Pferdezüchter Mecklenburg-Vorpommern e.V. (VPZ - MV www.pferdezuchtverband-mv.de) unterstützt durch die IG Lewitzer Mecklenburg-Vorpommern e.V. sowie den Bereich Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN)
Ort:Landgestüt Redefin, 19230 Redefin, Alter Paradeplatz
Termin:Samstag der 31.07.2021
vorläufiger Zeitplan:08:30 - 09:00 Uhr Anreise, Anmeldung inkl. Erklärung der Startbereitschaft
09:30 - 13:30 Uhr Bundesschau: Klasse 1 bis 12
anschl. Schauprogramm
Teilnahmebedingungen:Zugelassen sind ausschließlich Hengste, Stuten, Fohlen und Wallache mit der Rassebezeichnung Lewitzer oder Pinto/Lewitzer. Es können nur Hengste und Stuten genannt werden, die bei einem FN angeschlossenem Zuchtverband gemäß der Zuchtverbandsordnung der FN (ZVO) im Hengstbuch I bzw. Stutbuch I eingetragen sind. Sie müssen jedoch nicht die Lebensnummer (Unique Equine Life Number – UELN) eines FN angeschlossenem Zuchtverband besitzen. Es dürfen nur Fohlen und Wallache genannt werden, die einen Abstammungsnachweis mit der Rassebezeichnung Lewitzer oder Pinto/Lewitzer eines FN angeschlossenen Zuchtverbandes besitzen.
Darüber gelten folgende Teilnahmebedingungen:
• Fohlen des Geburtsjahrganges 2021
• Hengste, Stuten und Wallache, die dreijährig und älter sind.
• Hengste müssen in das Hengstbuch I eines FN-Mitgliedszuchtverbandes eingetragen sein.
• Hengste, die fünfjährig und älter sind, müssen darüber hinaus die nach der Zuchtverbandsordnung der FN (ZVO) geforderte Leistungsprüfung abgelegt haben.
• Stuten müssen in das Stutbuch I eines FN- Mitgliedszuchtverbandes eingetragen sein.
• Stuten die fünfjährig und älter sind, müssen mindestens ein Fohlen nachweisen können.
• Familienwettbewerbe: Teilnahmeberechtigt sind Stuten, die in Einzelwettbewerben beurteilt wurden. Zehnjährige und ältere Stuten müssen nicht im Einzelwettbewerb beurteilt worden sein
Wettbewerbseinteilung: (abhängig von der Anzahl der Nennungen)
Fohlen: Klasse 1: Hengstfohlen, Geb.-Jahrgang 2021
Klasse 2: Stutfohlen, Geb.-Jahrgang 2021
Stuten: Klasse 3: 3-jährige Stuten
Klasse 4: 4- 6-jährige Stuten
Klasse 5: 7- 9-jährige Stuten
Klasse 6: 10-jährige und älter
Hengste: Klasse 7: Junghengste (3-4-jährige, ohne HLP möglich)
Klasse 8: Hengste (5-jährig und älter, mit HLP)
Wallache: Klasse 9: (3-jährig und älter)
Familien: Klasse 10: Mutter mit 2 Töchtern
Klasse 11: Großmutter, Mutter, Tochter
Klasse 12: 3 Töchter einer Mutter (ohne Mutter)
Nennung:Die namentliche Nennung der Zuchtpferde ist bis zum 1. Juli 2021 mit allen Angaben auf dem dafür vorgesehenen Nennungsformular sowie mit einer Kopie des  Abstammungsnachweises einzureichen.
Die Nennungen sind zu richten an:
Verband der Pferdezüchter Mecklenburg-Vorpommern e.V., z. Hd. Frau Birca Roos, Tel.: 0381 440 338 70, Fax: 0381 440 338 77, eMail: info(at)pferdezuchtverband-mv.de
Die Angaben sowie die Nennung für die Stuten, Hengste und Familien müssen von den der Deutschen Reiterlichen Vereinigung angeschlossenen Zuchtverbänden bestätigt werden. Nachnennungen sind nicht möglich.
Nennungsformular
Nenngeld:Das Nenngeld beträgt 30,- € pro genanntes Pferd (Hengste, Stuten, Fohlen, Wallache, Familie) und ist bis zum 1. Juli 2021 auf folgendes Konto zu überweisen:
Empfänger: Verband der Pferdezüchter Mecklenburg-Vorpommern
Bank: VR Bank Güstrow
IBAN: DE 76 1406 1308 0000 751 324
BIC: GENODEF1GUE
Verwendungszweck: Nenngeld Bundes-Lewitzer-Schau 2021
Das Nenngeld wird grundsätzlich nicht erstattet. Startgeld wird nicht erhoben.
Startbereitschaft:ist vor Ort an der Meldestelle bis spätestens 1 Stunde vor Beginn der jeweiligen Schauklasse zu erklären.
FN-Bundesprämie:zur Vergabe gelten gesonderte Bestimmungen der FN
Prämierung:Jede/r Teilnehmerin/Teilnehmer erhält mindestens eine Schleife. Die Klassensieger erhalten einen Ehrenpreis. Die FN-Bundessiegerstute, der FN-Bundessiegerhengst sowie die FN-Bundessiegerfamilie erhalten eine Schärpe und einen Ehrenpreis. Das Siegerfohlen und der Siegerwallach erhalten eine Schärpe und einen Ehrenpreis.
Veterinärbedingungen:Gemäß Vorgabe Landkreis Ludwigslust-Parchim – werden die Veterinärbedingungen nach Nennungsschluss vom Veranstalter dem nennenden Aussteller übersandt. Die Pferde müssen frei von ansteckenden Krankheiten sein. Zu einer Kontrolle der Impfungen gegen Influenza durch den Veranstalter muss der Impfnachweis und / bzw. der Pferdepass mitgeführt werden. Es gelten die Bestimmungen der LPO. Pferde, die keinen korrekten Impfstatus gegen Influenza gem. LPO aufweisen, dürfen nicht an der Bundesschau teilnehmen.
Unterbringung der Pferde:Boxen sind vor Ort nur in begrenztem Umfange vorhanden. Die Vergabe des Boxenkontingentes erfolgt nur nach schriftlicher Vorbestellung (per Mail an Susan Bolte: susan.bolte@freenet.de) bis zum Nennungsschluss am 01. Juli 2021 in der Reihenfolge des Einganges sowie gegen Vorkasse zzgl. Boxenreinigungskaution (Barzahlung) bei Anmeldung am Veranstaltungstag bei Fr. Bolte bzw. deren Vertretung. Es besteht aber keine Einstallpflicht. Stroheinstreu wird gestellt, Futter und Eimer, Tröge etc. sind mitzubringen.
Übernachtung:siehe Hotelliste

Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier!

Auf der FN Seite finden Sie alle Informationen zu den FN-Bundesschauen.


 

Gelungene Premiere für Bundesweites Finale der Springponyhengste

Daddy Cool P und Skyscraper erste Champions

Wickrath (fn-press). Eine gelungene Premiere hat das Bundesweite Finale der gekörten Springponyhengste in Wickrath gefeiert. Sieben vier- und vier dreijährige Reitponyhengste stellten sich in einem Freispring-Wettbewerb dem Expertenurteil. „Es war natürlich schade, dass die Premiere ohne Zuschauer vor Ort stattfinden musste, aber die Resonanz der Teilnehmer war durchweg positiv. Alle haben es begrüßt, dass gezielt für die Springponys so ein bundesweiter Wettbewerb angeboten wurde. Bleibt zu hoffen, dass es im nächsten Jahr weitergeht“, sagt Dr. Teresa Dohms-Warnecke, stellvertretende Geschäftsführerin des Bereichs Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN).

Bei den Vierjährigen machte der in Hannover gezogene Fuchshengst Skyscraper seinem Namen alle Ehre und überzeugte durch sein Springvermögen und seine Übersicht am Sprung. Lediglich noch etwas mehr Gelassenheit hätten sich die Richter, der ehemalige Bundestrainer der Ponyvielseitigkeitsreiter Fritz Lutter und Volker Hofmeister, Zuchtleiter und Geschäftsführer des Verband der Pony- und Kleinpferdezüchter Hannover, gewünscht. Skyscraper, gezogen von der Familie Belz in Schwanewede, ist ein Sohn des klein gebliebenen Stakkato-Sohnes Szenario aus der Daisy Dee von Domingo – Picobello Star, die unter dem Sportnamen Dany Plus selbst knapp 150 Siege und Platzierungen in Springen bis Klasse M** sammelte. Mit einer Gesamtnote von 8,90, davon 9,5 für das Springvermögen und 8,3 für Verhalten und Manier, verließ der rund 1,46 Meter große Ponyhengst als Champion die Bahn.
Erster Vize-Champion der Vierjährigen wurde mit einer Gesamtnote von 8,50 der Dunkelfuchshengst Karat, gezogen von der Zuchtgemeinschaft Trüper aus Schwaförden. Auch er beeindruckte die Richter mit einem sehr guten Springvermögen (9,0), wenngleich er noch etwas mehr „über den Rücken“ hätten springen können (Manier: 8,0). Karats Vater ist der Prämienhengst Kachunga, Vize-Westfalen-Champion 2017. Mutter Valera v. Van Gogh brachte neben Karat den ebenfalls gekörten Classic Dream.
Den Bronzerang belegte der typvolle, in Weser-Ems gezogene Hankimobil WE aus der Zucht und im Besitz von Ralf-Günther Hanken aus Osteel, der sich allerdings am Anfang beim Freilaufen so auspowerte, so dass ihm am Ende etwas die Kraft ausging. Für das dennoch erkennbar sehr gute Springvermögen gab es von den Richtern die 8,5, etwas Abzüge machten sie bei Verhalten und Manier: 7,7. Dies bedeutete eine Gesamtnote von 8,10 für Hankimobil WE, dessen Oldenburger Mutter Marie (v. Lordanos – Sevillano xx) unter dem Sportnamen La Fermosa im Springen bis M** und auch bis A**-Vielseitigkeit erfolgreich war. Vater von Hankimobil WE ist der FN-Bundessiegerhengst, Landesund Bundeschampion The Braes My Mobility.
Sieger der dreijährigen Springponyhengste und mit einer Gesamtnote von 9,35 auch der Wertnotenbeste der Veranstaltung war der in Brandenburg gezogene Schimmelhengst Daddy Cool P aus der Zucht der Landwirtschaftsbetrieb Pfitzmann GbR im Löwenberger Land. Für das Springvermögen von Daddy Cool P, ein Sohn des Del Piero und der in Gelände- und Springpferdeprüfungen siegreichen Staatsprämienstute Maja P (v. Machno Carwyn), vergaben die Richter mit 9,7. Für Verhalten und Manier erhielt der Hengst eine 9,0. Besonders gefiel ihnen, dass sich der Schimmel in der Springreihe nicht nur auf den letzten Sprung fokussierte, sondern auch „darauf achtete, was unterwegs passiert“. Darüber hinaus lobten sie die drei gleichmäßig guten und taktsicheren Grundgangarten des Hengstes.
Ganz knapp verpasste der in Bestitz von Patricia Haase aus Großenstein gezogene Bellissimo de Luxe den Sprung aufs Siegertreppchen. Der Fuchshengst von Basall – Corrado II startete für den Pferdezuchtverband Sachsen Thüringen e.V. und landete mit einer Note von 8,05 auf Rang vier.

Ebenfalls deutlich über Neun - 9,25 - beendete der im Rheinland gezogene Mister Poppins SG von Monopoly SG und der Mary Poppins von Mentos die Prüfung und sicherte sich damit den Titel des Vize-Champions. Auch für den sportlich wirkenden Braunen aus der Zucht Gerd Schulte-Geldermann aus Kranenburg gab es die 9,7 für das Vermögen, eine 8,8 für Verhalten und Manier. Die Topergebnisse für die Dreijährigen wurden komplettiert durch eine Endnote von 8,95 für den fürs Pferdestammbuch Schleswig-Holstein/Hamburg angetretenen Ghost von Goliath van der Groenweg aus der Zucht von Angelika Jahr aus Morsum. Ghost ist bereits der vierte gekörte Sohn der Monique von The Braes My Mobility, zu denen auch der Vater Del Piero des Siegers Daddy Cool P zählt. An dem Fuchshengst war den Richtern neben dem Springvermögen (9,2) auch Fundament und Temperament sowie das Verhalten zwischen den Sprüngen eine besondere Erwähnung wert. Für Verhalten und Manier gab es die 8,7.

„Diese Veranstaltung ist auf jeden Fall eine Wiederholung wert und ausbaufähig. Sie ist ein zusätzliches Forum, in dem sich die Springponyhengste unter sich messen und mit ihren speziellen Fähigkeiten glänzen können. Sicherlich war das Startefeld in diesem Jahr noch nicht so groß, aber dafür hatten wir ausreichend Zeit, uns jedes einzelne Pony in Ruhe anzuschauen. Besonders positiv aufgefallen ist das sehr gute Starterfeld bei den Dreijährigen. Generell kann man sich viele der hier gezeigten Ponys auch gut im Sport vorstellen. Und ich würde mich natürlich freuen, wenn wir mit dieser Veranstaltung den ein oder anderen Züchter für die Springponyzucht gewinnen könnten“, zog Fritz Lutter sein Fazit von der Premiere.
Und das sind die Ergebnisse des Bundesweiten Finales der Springponyhengste.

Die Ergebnisliste finden Sie hier.


FN-Bundesschauen Kaltblutpferde und Fjordpferdehengst verschoben

Neuer Termin ist die Internationale Grüne Woche in Berlin 2022

Warendorf / Berlin (fn-press). Aufgrund der Coronavirus-Pandemie und der Errichtung eines temporär eingerichteten Coronabehandlungszentrums in den Messehallen der Messe Berlin können
die FN-Bundesschauen für die Kaltblutpferde und Fjordpferdehengste nicht wie geplant im Januar
2021 stattfinden, sondern werden um ein Jahr verschoben.

Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin finden alle vier Jahre die Bundeskaltblutschau der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) statt. An drei Messetagen werden dann die Topmodels unter den „Dicken“ auserwählt. Pferde der Rassen Rheinisch-Deutsches Kaltblut, Süddeutsches Kaltblut, Schleswiger Kaltblut und Schwarzwälder Kaltblut präsentieren sich in verschiedenen Schauwettbewerben, deren Abschluss die Prämierung von insgesamt acht Bundessiegern – jeweils vier Stuten und Hengste – vorsieht.

Die Fjordpferde hatten 2017 erstmals in der Hauptstadt bei der Internationalen Grünen Woche die
Gelegenheit, sich zu präsentieren. Im Januar 2021 sollte es die zweite Auflage der FN-Bundeshengstschau Fjordpferde geben.

Beide Schauen werden nun um ein Jahr verschoben und anlässlich der Internationalen Grüne Woche im Januar 2022 stattfinden.