Pferdezucht in Sachsen & Thüringen

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Online-Auktion Dressurhengste: 326.000 Euro für den Sohn des Benicio – Don Diamond!

Mit einem Paukenschlag endeten die 19. DSP-Hengsttage gestern Abend. Zur besten Sendezeit startete um 19.30 Uhr die Online-Auktion der Dressurkollektion auf dsp.horse24.com. Und einmal mehr war die Welt zu Gast beim Deutschen Sportpferd! Gebote aus über 20 Nationen, spannende Bieterduelle und teilweise bis zu neun Hengste im Bid up, hier war beste Unterhaltung geboten!

Im zweiten Jahr in Folge stellte Franz Galneder aus Taufkirchen die Preisspitze mit dem gekörten Sohn von Benicio – Don Diamond. Der Dunkelfuchs ist der Vollbruder zum Körsieger des Jahres 2021, Best Future. In diesem Jahr erzielte Galneder für diese Anpaarung 326.000 Euro. Der Hengst wechselte über die Online-Auktion in die Ausbildungshände von Anna Catherine und Andreas Schöffner. Neue Besitzer sind langjährige Kunden des Ausbildungsstalles in Löningen. Und in Löningen wird auch der Primus des Jahrgangs, der Körseiger von Don Royal – Quadroneur aus der Zucht von Dr. Frank Klakow wirken: Er wird auf dem Gestüt Sprehe in Löningen eine Box beziehen.

Im Preisranking als zweiter gelistet ist der Prämienhengst aus dem ersten Jahrgang des Fürst Samarant aus einer Mutter von Lissaro (Aussteller: Mathieu Beckmann), der mit dem Zuschlag von 245.000 Euro nach Belgien wechselte. Künftig auf dem Gestüt Vorwerk in Cappeln zu Hause ist der auffallende gekörte Totilas-Sohn, der seinem Aussteller, der Reesink Pferde GmbH aus den Niederlanden, 161.000 Euro in die Kasse brachte. Vierter im Bunde der sechsstelligen Zuschläge, mit 105.000 Euro, ist ein von Heinrich Ramsbrock ausgestellter Prämienhengst von Zackerey aus einer Mutter von Ehrenwort.

Große Freude herrschte gestern Abend in Donzdorf: Familie Casper freute sich riesig über den geglückten Kauf bei 81.000 Euro für den bewegungsstarken Sohn des Escamillo aus einer Mutter von Quaterback - Don Royal. Der aus der Zucht von Frank Klakow aus Krumke stammende Dunkelbraune wird künftig auf dem Gestüt Birkhof zu Hause sein. Eine Beschälerbox direkt neben seinem Vater bezieht der Sohn des Durello aus einer Mutter von Sir Oldenburg, ausgestellt von Hella Kuntz. Landoberstallmeisterin Dr. Astrid von Velsen-Zerweck ersteigerte den typvollen Dunkelbraunen für das Haupt- und Landgestüt Marbach.

Und einmal mehr hat sich das Landgestüt Celle am Lot der Deutschen Sportpferde-Hauptkörung bedient: Landstallmeister Axel Brockmann ersteigerte den Prämienhengst von Top Gear - Don Schufro für 93.000 Euro. Der Prämienhengst von Benicio - Belantis I hat neue Besitzer in Bayern gefunden, auch hier ist eventuell ein Deckeinsatz geplant. Ein Scout aus Deutschland ersteigerte für Kunden aus den USA für 82.000 Euro den Prämienhengst von Fair Game - Sandro Hit, ausgestellt von der Xenophon 2 GmbH aus Bad Homburg. Der Prämienhengst von Maracanà – Bisasini wird vor den Toren Berlins in einem Ausbildungsstall auf seine Karriere im Viereck vorbereitet. Über den Preis von 74.000 Euro freut sich die Schulze Averdiek Sportpferde Gbr aus Rosendahl, die auch Züchter und Aussteller des Springsiegers 2022 sind.

Mit einem Gesamtumsatz von 2.409.000 Euro in der Online-Auktion der Dressurhengste und 959.000 Euro bei den Springhengsten konnte die Süddeutsche Pferdezuchtverbände Vermarktungs GmbH gegenüber dem Vorjahr den Umsatz um 200.000 Euro steigern. Die gekörten Dressurhengste erzielten einen Schnitt von 92.952 Euro, die nicht gekörten Hengste von 28.562 Euro.

„Wir sind hoch zufrieden! Dass wir das bislang herausragende Ergebnis aus dem Vorjahr in der Breite halten konnten, ist sensationell! Der Körplatz München hat sich einmal mehr als Marktplatz neben den Deckhengsten für vielversprechende Sportpferde bestätigt“ so das Fazit von Vermarktungsleiter Fritz Fleischmann.

Ergebnis der Auktion

 


 

Grande Finale: Siegerhengst Springen auf die Hengststation Sosath

In Lemwerder, auf der Hengststation Sosath, ist er künftig zu Hause, der Siegerhengst der Hauptkörung des Deutschen Sportpferdes in München-Riem. Für 65.000 Euro ersteigerte Gerd Sosath den Sohn des Grande Casino aus einer Mutter von Havana Club. Künftig wird er neben seinem Vater Casino Grande und Großvater Casino Berlin seine Box beziehen. Gerd Sosath, der bereits den Großvater und Vater des DSP-Körsiegers selber zog, besitzt nun einen weiteren Sprößling aus dieser Erfolgslinie, die im schweren internationalen Sport mit Sohn Hendrik Erfolge feiert. Und auch der Jüngste vom Körplatz München überzeugte mit phänomenalen Freispringen nicht nur die Körkommission, sondern auch die Springfachwelt.

Sportkommissar Andy Witzemann schwärmte von dem typvollen Braunen in den höchsten Tönen: „Unser Siegerhengst erfüllt alles, was ein Springreiterherz sich wünschen kann,“ so der Auftakt seiner Kommentierung. Der stolze Züchter und Aussteller Antonius Schulze Averdiek aus Rosendahl nahm strahlend die FN-Medaille in Gold in der Siegerehrung entgegen, für seinen DSP-Körsieger, der nun im Norden bleibt und züchterisch wirken wird.

Große Freude herrscht im Gestüt Welvert in St. Wendel: Hier ist künftig der Sohn des Nixon van het Meulenhof aus einer Mutter von Chacco Blue zu Hause. Für 88.000 Euro hatte das Gestüt aus dem Saarland im Bieterduell die Nase vorn. Und Springpferdezüchter dürfen sich freuen, auch dieser Hengst soll in den Zuchteinsatz gehen, bevor Laura Monier, die Ausbilderin auf Gestüt Welvert ist,  im Sattel Platz nehmen wird. Züchter des Hengstes ist Egbert Schep, Aussteler die Schep International Trade BV aus den Niederlanden.

Der Prämienhengst von Askari/Diarado wird künftig in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu Hause sein. Die Prämienhengste von Herakles und Diamant de Semilly haben einen neuen Besitzer in Russland gefunden. Weitere Youngster sind künftig in Canada, in der Schweiz und Irland zu Hause. Zahlreiche international wirkende Springställe sicherten sich hoffnungsvollen Nachwuchs, mit dem man hoffentlich in 3-4 Jahren in den Parcours ein Wiedersehen feiern darf. Im Schnitt kosteten die 30 Hengste 31.983 Euro.

Ergebnis der Auktion

 


 

DSP-Hengsttage Teil 2: Online-Auktionen am Freitag und Samstag

Am letzten Wochenende stellten sich in München auf der Olympia-Reitanlage insgesamt 81 Hengste dem Urteil der Körkommission. Jetzt stehen die sportiv aufgemachten dreijährigen Youngster einmal mehr im Rampenlicht bei den Online-Auktionen am Freitag, 28. Januar für die Spring- und am 29. Januar für die Dressurhengste. Großes internationales Interesse spiegelt sich bereits auf der Online-Plattform, dsp.horse24.com. Im bereits laufenden Bietverfahren wechseln sich zahlreich die Länderfahnen aus aller Welt ab.  

Im Springlot steht allen voran der Siegerhengst von Casino Grande – Havana Club, gefolgt von den Prämienhengsten abstammend von Askari, Diamant de Semilly, Herakles, Nixon van het Meulenhof und Uno I. Der aktuell unter der Deutschen Meisterin Sophie Hinners erfolgreiche Million Dollar ist mit zwei Söhnen in der Auktion vertreten. Ebenso Taloubet Z, Eldorado van de Zeshoek und Emerald van het Ruytershof. Von allen Youngstern sind neue Freispringvideos von den Körtagen online. Man darf gespannt sein auf den Freitagabend, wenn um 19.30 Uhr das Bid up, die finale Auktionsphase, startet, noch passieren wird.

Einen Tag später, am Samstag, dem 29. Januar 2022, stehen ab 19.30 Uhr über 40 dreijährige Dressurstars im Rampenlicht auf dsp.horse24.com. Gleich zum Auftakt steht der lackschwarze Beau abstammend vom DSP-Prämienhengst Don Royal im virtuellen Auktionsring. Der Siegerhengst glänzt mit drei Top-Grundgangarten und besticht die Frauenherzen mit viel Adel. Ihm folgen die Bewegungsgenie aus dem Prämienlot, deren Väter Benicio, Fair Game, Fürst Samarant, Maracaná, Top Gear, Vitalis und Zackerey sind. Ein direkter Sohn des Totilas, zwei Söhne von Escamillo, Baron, Falihandro, Dream Boy, Jovian, Sir Donnerhall I und Toto JR stehen unter anderem zum Verkauf. Heiß begehrt sind die hoch rittigen Nachkommen des Bundeschampions und Vize-Weltmeisters Secret. Der Rappe ist allein mit drei Söhnen im Auktionslot präsent. Auch der frisch gekürte DSP-Elitehengst Millennium ist mit einem lackschwarzen gekörten Sohn im Lot vertreten. Von allen Hengsten sind neue Videos vom Freilaufen und vom Longieren auf der Auktionsplattform zu finden.

Zahlreiche Auktionsaspiranten hatten diese Woche noch persönlichen Kundenbesuch: Viele Interessenten nutzten die Zeit, um sich persönliche Eindrücke von ihrem Zukunftsstar im Ausbildungsstall zu holen. Auskünfte zu den Körkandidaten kann man sich auch bei DSP-Vermarktungsleiter Fritz Fleischmann einholen. Aber Vorsicht – wenn er einmal anfängt zu schwärmen, dauert es bei dieser Kollektion sehr lange! Seine Telefonnummer: +49 151/53115783.

 


 

Hengsttage des Deutschen Sportpferdes 2022 Körergebnis

Alle Ergebnisse der DSP-Hengsttage vom 19. bis 22. Januar 2022 in München-Riem als PDF-Datei:

Ergebnis zum Download

 


 

DSP-Hengsttage: Don Royal-Sohn ist Dressursieger!

Was für ein Pferd! Für Gänsehaut-Feeling sorgte der bejubelte Sieger des Dressurlots. 47 Hengste wurden der Körkommission präsentiert, gekört wurden 23, acht erhielten den begehrten Titel „Prämienhengst“.

Diese Hengsttage waren besonders: Die pandemiebedingten Auflagen waren bekanntlich streng, auf Publikum musste verzichtet werden. Um die Veranstaltung aufgrund der Vorgabe „2G+“ trotzdem über die Bühne bringen zu können, musste sogar eigens ein Testzentrum auf dem Gelände errichtet werden. Und doch – als es galt, den Siegerhengst vom DSP-Champion und DSP-Prämienhengst Don Royal, zu feiern und ihm und seine Züchter und Besitzer applaudierend Respekt zu zollen, hätte die Stimmung besser kaum sein können. Da war wohl keiner in der Halle, der diesem Pferd den Titel nicht gönnte. Jörg Schrödter, der Sportkommissar Dressur der DSP-Hengsttage, geriet bei seinem Kommentar ins Schwärmen: „Dieser Hengst sucht seinesgleichen. Er präsentierte sich vom Temperament her überlegen, war immer ausgeglichen und doch sofort präsent, wenn es darum ging, sich zu zeigen. Der Trab ist dynamisch mit enormem Grundschwung, der Galopp sehr gut ausbalanciert, wobei er weit unterspringt. Und der Schritt ist sehr gut und gelassen. Man kann sich bei diesem Hengst sowohl in der Zucht als auch im Sport eine große Karriere vorstellen.“ Und als der Züchter und Besitzer Dr. Frank Klakow gebeten wurde, Vorführer Jan Crome-Sperling eine Ehrenrunde abzunehmen und den Hengst selbst zu präsentieren, ließ dieser sich das nicht zweimal sagen. Und der Mann kann’s (auch). Kein Wunder, der Tierarzt und Erfolgszüchter betreibt zusammen mit dem brandenburgischen Landgestüt Neustadt/Dosse im sachsen-anhaltinischen Krumke eine Besamungsstation. Er hat den Hengst, der erst Mitte Dezember zu Crome-Sperling wechselte, bis dahin täglich Weidegang hatte und zunächst in Krumke vorbereitet wurde, selbst aufgezogen. „Mein absoluter Liebling“ erklärt er, „total verschmust, dabei immer mit Freude bei der Arbeit“.  Leistungsbereite Pferde gibt es aus dem von ihm seit rund 30 Jahren gepflegten DSP-Stamm viele: Die Mutter Queen Rubin II beispielsweise brachte bereits von Asgard’s Ibiza den ebenfalls in München gekörten Big Ben, der bei der WM der jungen Dressurpferde für Luxemburg erfolgreich war, ihre Vollschwester ist die international erfolgreiche DSP Queen Rubin, aus der Großmutter stammen Grand Prix-Pferde und S-Sieger und die Liste ließe sich fortsetzen. Einen Siegerhengst konnte Frank Klakow vor Jahren übrigens schon einmal stellen – einen Springsieger in Neustadt/Dosse. „Doch der Sieg hier in München“, so Frank Klakow, „das ist das absolute Highlight“.

Insgesamt wurden acht Hengste der Dressurkollektion mit einer Prämie ausgezeichnet: Neben dem Siegerhengst waren das Söhne von Benicio, Fair Game, Fürst Samarant, Maracanà, Top Gear, Vitalis und Zackerey. Der Sohn des Benicio, von der Zuchtgemeinschaft Bernau in Rosian gezogen und im Besitz der Sportpferde Beckmann GmbH, vereint auf der Mutterseite bestes DSP-Blut. Die Mutter ist eine Staatsprämienstute vom DSP-Prämienhengst Belantis I aus einer Tochter des DSP-Eltehengstes Quaterback. „Überragende Grundgangarten, ausdrucksvoller Trab und überragender Schritt“, so das Urteil der Körkommission über den Fuchs.

Züchter des ebenfalls prämierten Sohnes des auf dem Birkhof stationierten Fair Game aus einer Sandro Hit-Don Gregory-Stute ist Ernst Rus, Gingen, ausgestellt wurde der Schwarzbraune von der Xenophon 2 Gmbh, Bad Homburg. Dahinter steckt kein Geringerer als Sönke Rothenberger. Das Urteil der Jury – „sehr gut bergauf konstruiertes Pferd, ein vielversprechendes Gesamtpaket“ hörte sich der Team-Olympiasieger und -Weltmeister in München persönlich an. Und er hatte gleich doppelt Grund zur Freude: Er ist auch Besitzer des ebenfalls prämierten von der in der Schweiz ansässigen Fromecs AG aus einer Stute von Don Schufro-Sandro Hit gezogenen Top Gear-Sohn. „Taktsichere und kraftvolle Bewegung und eine hohe Versammlungsbereitschaft verheißend“, so Jörg Schrödters Kommentar.

Auch Mathieu Beckmann konnte seiner Sammlung gleich eine zweite Schärpe hinzufügen, denn auch sein Fürst Samarant-Sohn wurde prämiert. Züchter des Dunkelfuchses ist Reiner Bockholt, Steinfurt. „Ein Trab mit sehr viel Audruck, gute Lastaufnahme im Galopp und guter taktsicherer Schritt“ attestierte die Kommission dem Hengst aus der Zucht von Reiner Bockholt, Steinfurt.

Und noch ein „Zweifach-Täter“: Antonius Schulze-Averdiek aus Rosendahl, der schon den Springsieger dieser Hengsttage stellen konnte, ist Züchter und Besitz des Prämienhengstes von Maracanà, ein Sohn des in München am selben Tag als „DSP-Elitehengst“ geehrten Millennium. Gezogen wurde der Hengst aus einer Stute von Biasini-Ehrentusch.

Jörg Schrödter beschrieb ihn als „gleichmäßig gutes Pferd, das sowohl züchterisch als auch sportlich vielversprechend ist.“

Einer zeigte, dass er nicht nur über Pferde urteilen, sondern hervorragende Pferde auch selbst züchten kann: Dr. Dieter Schüle, Top-Dressurrichter mit internationalen Meriten, ist Züchter und Besitzer des prämierten Vitalis-Sohnes. Gezogen hat er den Fuchs aus seiner Staatsprämienstute Die Fidora von Foundation-Dean Martin. Mit der Großmutter des jungen Hengstes war die Züchtertochter selbst bis hin zu Europameisterschaften erfolgreich. „Ein schönes Bergauf-Pferd ohne Schwächen mit gleichmäßig guten Grundgangarten, gutem Genick und gutem Hinterbein“, lautete der Kommentar.

Die Riege der Prämienhengste komplettierte ein Hengst aus dem Besitz von Heinrich Ramsbrock, Menslage. Dr. Jürgen Bornhorst hat den Fuchs von Zack-Sohn Zackerey aus einer Staatsprämienstute von Ehrenwort-Weltmeyer gezogen. „Ein sehr harmonisches, nahezu perfektes Pferd“, so der Kommentar, „ein Riesengalopp, ein Trab mit großer Übersetzung und guter Balance, dazu ein sehr guter, geregelter Schritt. Ein Hengst, der keine Wünsche offenlässt“, so der begeisterte Kommentar des Dressurexperten.

Die Väter der weiteren gekörten Hengste sind Asgard’s Ibiza, Baron, Bel Amour, Benicio, Durello, Escamillo, Escolar, Jovian, Millennium, Secret (zwei gekörte Hengste), Top Gear, Totilas, Toto Jr. und Zackerey.

Die Bilanz von Torsten Große-Freese, Leiter der Körkommision, fiel mehr als zufrieden aus: „Vier spannende Tage liegen hinter uns“, so der Zuchtleiter des bayerischen Verbandes. „Wir sahen auch in der Breite sehr gute Hengste und sowohl in der Dressur wie auch schon im Springen Hengste von Ausnahmequalität an der Spitze.“

Und auch Heike Blessing-Maurer zog ein positives Fazit: „Die Voraussetzungen waren zweifellos schwierig“, so die Geschäftsführerin der Süddeutschen Pferdezuchtverbände Vermarktungs GmbH. „Aber die rundum positive Resonanz hat uns gezeigt, dass wir offensichtlich das Beste aus der Situation gemacht haben. Jetzt sind wir natürlich gespannt auf Freitag und Samstag kommender Woche.“

Die Online-Auktion der verkäuflichen Hengste auf dsp.horse24.com, zu deren Kollektion sowohl der Dressur- als auch der Springsieger und alle weiteren Prämienhengste gehören, endet für die Springhengste mit dem Bid up am Freitag, 28. Januar, ab 19.30 Uhr. Das Bid up der Dressurhengste beginnt am Samstag, 29. Januar, ebenfalls um 19.30 Uhr. Videos aller Hengste der Kollektion finden Sie auf dsp.horse24.com. Für weitere Informationen steht DSP-Vermarktungsleiter Fritz Fleischmann unter der Mobilnummer +49 (0) 151 53 11 57 83 gerne zur Verfügung. 

 


 

Millennium ist DSP-Elitehengst

Olympisches Flair bei den DSP-Hengsttagen: Die Australierin Simone Alexandra Pearce ließ in München den Trakehner Millennium strahlen, bevor dieser in den illustren Kreis der „DSP-Elitehengste“ aufgenommen wurde.

Die Anforderungen an einen „DSP-Elitehengst“ sind hoch. Deshalb ist der Kreis der Vererber, die mit diesem Titel geehrt wurden, nicht allzu groß: Don Diamond, der Strahlemann von Gestüt Birkhof, darf sich so nennen, außerdem der unvergessene Quaterback aus der berühmten P-Linie des brandenburgischen Haupt-und Landgestüts, Ludger Beerbaums rund um den Globus auf 5*-Niveau erfolgreicher Colestus, der Stempelhengst des bayerischen Haupt- und Landgestüts Rivero II und der Neustädter Landbeschäler Askari, der weit mehr als 100 Erfolge bis S3* in seiner sportlichen Bilanz stehen hat und Vater unter anderem von Simone Blums WM-Goldpferd DSP Alice ist.

Im Rahmen der DSP-Hengsttage wurde der exklusive Titel nun ein sechstes Mal vergeben – an den Trakehnerhengst Millennium, der der sächsischen Gestütsverwaltung gemeinsam mit dem Gestüt Sprehe gehört. Moritzburgs Landstallmeisterin Dr. Kati Schöpke und Albert Sprehe ließen es sich denn auch nicht nehmen, ihren Hengst bei dieser besonderen Ehrung zu flankieren. Er schien’s zu genießen, schließlich ist er es gewohnt, im Rampenlicht zu stehen. Der jetzt 14-jährige Sohn des Easy Game, von Dr. Bettina Bieschewski auf dem Wehdenhof nahe Kiel aus einer Mutter von Ravel-Consul gezogen, glänzte schon bei seiner Körung, er verlies Neumünster 2010 mit der Schärpe des zweiten Reservesiegers. Auch sportlich machte er früh von sich reden: Vierjährig war er Seriensieger in Reitpferdeprüfungen und Trakehner Vize-Champion, mittlerweile ist er in der S-Klasse angekommen und sammelt Erfolge auf internationalem Parkett unter der für Gestüt Sprehe tätigen australischen Olympiareiterin Simone Alexandra Pearce. Sie war eigens aus dem Oldenburger Münsterland angereist, um ihren Strahlemann in der Münchner Olympia-Reitanlage selbst zu präsentieren und seinen Ausbildungsstand zu demonstrieren. Ein Auftritt, der die sportliche Qualität des Schwarzbraunen eindrucksvoll demonstrierte! 

Seine Qualität als Vererber steht längst außer Frage. 2014 gab er sein Debut als Hengstvater, mit Sir Sansibar und Morricone stellte er sowohl bei den Trakehner  als auch der Oldenburger Körung den Sieger, weitere Sieger- und Prämienhengste folgten, die Liste ist lang. Inzwischen ist die Zahl seiner gekörten Söhne auf stolze 76 gewachsen – der letzte kam nun bei den DSP-Hengsttagen hinzu. Außerdem zeichnete er über seinen Sohn Maracaná auch als Großvater für einen Prämienhengst dieser DSP-Hengsttage verantwortlich.

Auch als Stutenmacher ließ er aufhorchen, beispielsweise stellte er 2016 die Siegerstute der baden-württembergischen Stutenschau in Weilheim/Teck, bereits 108 seiner Töchter wurden mit einer Staatsprämie ausgezeichnet. Weit mehr als 400 seiner Nachkommen sind als Turnierpferde registriert, er stellte mit dem gekörten DSP Marc Cain einen Vize-Bundeschampion und WM-Finalisten, dazu Finalisten des Nürnberger Burgpokals, und trotz ihres vergleichsweise noch jugendlichen Alters sind bereits 13 seiner Söhne und Töchter in der schweren Klasse erfolgreich. Kein Wunder, dass seine Nachkommen bereits als Fohlen begehrt sind, 2016 stellte er in Nördlingen die Preisspitze der DSP-Elite-Fohlenauktion.

Millennium – eine Erfolgsgeschichte, der bei den DSP-Hengsttagen ein weiteres Kapitel hinzugefügt wurde.

 


 

Vingino ist Masters-Hengst 2021!

Eine besondere Ehrung für ein besonderes Pferd: Der Schimmelhengst von Voltaire-Cassini I-Quidam de Revel wurde im Rahmen der DSP-Hengsttage mit dem begehrten Titel ausgezeichnet.

Wie heißt es so treffend: Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen … Und so wurde in Bayerns Landeshauptstadt ein Titel vergeben, den man eigentlich mit der Baden-Württembergs in Verbindung bringt. Seit 2009 wird im Rahmen des „Stuttgart German Masters“ jeweils ein Hengst ausgezeichnet, der auf internationalem Sportparkett Erfolge vorweisen kann und auf einer Station der DSP-Verbände zu Hause ist. Doch das für November 2021 geplante renommierte Weltcup-Turnier musste erneut abgesagt werden, die Ehrung des Hengstes aber wollten die Verantwortlichen nicht wieder ersatzlos streichen. Und so gab es denn gestern die etwas kleinere Bühne für den Auserwählten, den 2002 geborenen KWPN-Hengst Vingino, der auf der Station Bachl im niederbayrischen Postmünster zu Hause ist.

In seinem Sattel saß die Tochter des Hauses, die amtierende Deutsche Meisterin der Children Emma Bachl, und begleitet wurde sie von ihren zurecht stolzen Eltern Elke und Tobias Bachl. Und dann wurde es doch noch der „große Bahnhof“. Die Präsidentin der Arbeitsgemeinschaft der Hengsthalter des Deutschen Sportpferdes Dr. Astrid von Velsen-Zerweck, Landoberstallmeisterin des baden-württembergischen Haupt- und Landgestüts Marbach, legte dem Schimmel die Paradedecke auf, der Vorsitzende der AG der Süddeutschen Pferdezuchtverbände Carsten Grill und Bayerns Zuchtleiter Torsten Große-Freese überreichten Blumen und die anwesenden Züchter feierten den verdienten Kämpen frenetisch. Der genoss das sichtlich – Arenen und Applaus ist er schließlich gewohnt. Denn der imposante Schimmel war auf den großen Turnierplätzen zuhause, sammelte Schleifen unter der Niederländerin Nathalie van der Mai, der Belgierin Annelies Vorsselmans, dem Ägypter Abdel Said und Hengsthalter Tobi Bachl beispielsweise in den Großen Preisen beim CSIO5* Mannheim ebenso wie beim CHIO im niederländischen Rotterdam, beim CSI im belgischen Lanaken und bei verschiedenen Stationen der Riders Tour.

Das Vermögen ist ihm quasi in die Wiege gelegt, in seinem Pedigree finden sich Helden der Springpferdezucht in direkter Linie, auch seine Mutter war bis Grand Prix-Niveau erfolgreich. Und längst bereichern auch seine Nachkommen den internationalen Sport rund um den Globus. Zu den bekanntesten Söhnen und Töchtern des Vingino zählen Cavallia/Laura Kraut (USA), Davino/Ben Schröder (NED), HH Gigis Girl/McLain Ward (USA) und D‘Arnita/Molly Ashe (USA). Die Zucht-Plattform Horse Telex errechnete für ihn für 2018 und 2019 Platz eins der vielversprechenden Vererber weltweit mit Nachkommen bis zum Alter von zwölf Jahren, außerdem stellte er zahlreiche hochdekorierte Youngster und begehrte Fohlen bei DSP-Auktionen. Jetzt steht Vingino in einer Reihe mit Masters-Hengsten wie Dobels Cento, Magnus Romeo, Colorit, Embassy II, Con Spirit, Don Diamond, Unee BB, Imperio, Fahrenheit GT und DSP Belantis. Er hat’s verdient.

 


 

Hengsttage des Deutschen Sportpferdes: Der erste Sieger ist gekürt

Mit der Schärpe des Springchampions wurde auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem ein beeindruckender Brauner von Casino Grande geehrt, fünf weitere Springhengste wurden mit Prämien ausgezeichnet.

Auch wenn pandemiebedingt keine Zuschauer bei diesen 19. DSP-Hengsttagen erlaubt sind, als der Siegerhengst Springen an der Hand von Stefan Holtwiesche seine Ehrenrunden in der liebevoll dekorierten Arena drehte, war die Stimmung in der Olympia-Reithalle hervorragend. Standing ovations für den Braunen Casino Grande-Sohn aus der Zucht und im Besitz von Antonius Schulze-Averdiek! Die FN-Plakette in Gold gab’s dafür für den renommierten Züchter aus Westfalen, der den Löwenanteil seiner Sportpferde beim DSP eingetragen hat und von dem Moderator Hendrik Schulze Rückamp sagt: „Er ist eigentlich einer von uns.“ Gezogen hat der Mann aus Rosendahl seinen Siegerhengst aus einer Tochter des international unter dem Mexikaner Javier Fernandez erfolgreichen Havana Club. Aus der Großmutter von Cornet Obolensky, die selbst fünfjährig fürs Bundeschampionat qualifiziert war, stammt der gekörte, S-erfolgreiche Captain Fire-Sohn Colman. Auch in Lemwerder wird man sich freuen: Vater Casino Grande stammt wie schon sein Vater Casino Berlin aus der Zucht von Gerd Sosath und gehört zur Vererberriege der Station Sosath.

„Dieser DSP-Hengst hat alles, was das Springreiterherz sich wünschen kann“, kommentierte Andy Witzemann, der Sportkommissar Springen den Sieger im Namen der gesamten Körkommission. „Einen tollen Typ, grenzenloses Vermögen und außergewöhnliche Elastizität. Er kann einfach alles. Wir freuen uns sehr auf seine Zukunft in Sport und Zucht.“ Wo der Braune, der mit den Abmessungen der Hindernisse spielte und dabei stets die Übersicht behielt, seine Karriere starten wird, steht noch nicht fest, der Hengst steht zum Verkauf und bereichert die Online-Auktion, deren Bid up am Freitag, 28. Januar um 19.30 Uhr auf dsp.horse24.com beginnt.

Die Auktionskollektion bereichert auch ein Prämienhengst von Askari, bekannt vor allem als Vater von Simone Blums WM-Goldstute DSP Alice. Züchter des Braunen sind Rolf und Angelika Netzband aus Salzwedel in Sachsen-Anhalt, sie paarten ihre Staatsprämienstute von Diarado-Levisto an den DSP-Elitehengst an. Besitzer ist Joachim Heidenreich aus dem niedersächsischen Eschede. „Eine tolle Blutkombination“, schwärmte Andy Witzemann, „dazu kräftiger Abdruck und ganz viel Zug auf die andere Seite.“

Wer sich einen Prämienhengst der DSP-Hengsttage sichern möchte, hat wahrlich die Qual der Wahl, denn auch die weiteren vier Prämienhengste sind verkäuflich. Das ist zum einen ein Sohn des Diamant de Semilly, von Rita Moser aus Lambrechten in Österreich aus einer Stute von Cassini I-Sir Shostakovich xx gezogen. Besitzer des Holsteiners aus dem Stutenstamm 1228, dessen Mutter mit Diassini bereits einen ebenfalls gekörten Vollbruder des Prämienhengstes brachte, ist Jürgen Laue aus Gerbstedt in Sachsen-Anhalt. „Ein ganz abgeklärter Hengst mit ganz viel Vermögen. Besonders beeindruckend ist auch sein Interieur, er sprang mit viel Ruhe und großer Übersicht. Er hat die Kraft von Diamant de Semilly und die Leichtigkeit des Vollblutes auf der Mutterseite,“ so das Urteil der Kommission.

Vierter im Bunde der Prämienhengste ist ein Oldenburger Sohn des Herakles. Und wieder kann sich Gerd Sosath mit dem niederländischen Verhagen Horse Service, der als Züchter verantwortlich zeichnet, und dem Besitzer, der ebenfalls in den Niederlanden beheimateten Schep International Trade freuen: Herakles ist ein Sohn des Catoki, den Sosath in den internationalen Sport brachte. Mutter des Braunen ist eine Tochter des Zirocco Blue-Corland, zugrunde liegt der Holsteiner Stutenstamm 1859. „Aus Springreitersicht ein nahezu perfektes Pferd“, so Andy Witzemann. „Er bringt Vermögen und Reflexe mit und agiert mit Übersicht. Er erinnert wirklich sehr an Catoki“, sagte er in Richtung Lemwerder.

Und Egbert Schep zum zweiten: Bei einem weiteren Prämienhengst, den Moderator Hendrik Schulze Rückamp „den Sieger der Herzen“ nannte und der vom sachverständigen Publikum mit großem Applaus gefeiert wurde, zeichnet seine Firma nicht nur als Besitzer, sondern er selbst auch als Züchter verantwortlich. Gezogen hat der Niederländer aus der Provinz Utrecht den KWPN-Fuchshengst von Nixon van het Meulenhof aus einem renommierten niederländischen Stutenstamm, Muttervater ist Chacco-Blue. „Ein noch etwas jugendlich wirkender Hengst mit großrahmigem Körperbau und beinahe grenzenlosem Vermögen“. So das Urteil der Juroren. „Ein tolles Pferd für die Zukunft.“

Ein Hengst aus dem ersten Jahrgang des im baden-württembergischen Haupt- und Landgestüt stationierten Uriko-Sohnes Uno I komplettierte das Prämienlot. Ottmar Dittes aus Bretten in Baden-Württemberg hat den bildhübschen Dunkelbraunen aus einer Con Capitol-Araconit-Tochter gezogen, Besitzer ist Stefan Schumacher aus dem nordrhein-westfälischen Hamm. „Er ist wunderschön im Seitenbild, springt leichtfüßig, dabei effektiv. Er hat über die Körtage konstant alles richtig gemacht.“

Insgesamt wurden der Kommission 34 Springhengste präsentiert, einer wurde disqualifiziert, 18 erhielten das begehrte Körprädikat. Je zwei gekörte Söhne stellten Arezzo VDL und Emerald van het Ruytershof, die weiteren gekörten Junghengste stammen von Aganix du Seigneur, Balous Bellini, Cascadello I, Cicero Z, Don VHPZ, Like Angel, Manchester van’t Paradijs und Million Dollar.

 


 

DSP-Hengsttage vom 19. bis 22. Januar 2022

Vorauswahlen vom 26. November 2021 bis 8. Dezember 2021

Ausschreibung Vorauswahl DSP-Hengsttage vom 19. bis 22. Januar 2022

Vom 26. November 2021 bis 8. Dezember 2021 finden die Vorauswahlen für die Hauptkörung des Deutschen Sportpferdes 2022 statt.

PZV Baden-Württemberg: Donzdorf, 26./27. November 2021
PZV Brandenburg-Anhalt/Sachsen-Thüringen: Neustadt-Dosse, 29./30. November 2021
Landesverband Bayerischer Pferdezüchter: München-Riem, 6./7. Dezember 2021
PZV Rheinland-Pfalz-Saar: Zweibrücken, 8. Dezember 2021 – hier Vet-Check vor Ort möglich, vorherige Anmeldung erforderlich

Teilnahmeberechtigung:
Hengste der Jahrgänge 2018 und 2019, die anlässlich der Hengsttage in München für die Rasse Deutsches Sportpferd erstmals in ein Hengstbuch eingetragen werden sollen. Die erste Besichtigung findet anlässlich der Vorauswahltermine statt. Es können nur Hengste, die auf einem der offiziellen oben genannten Auswahltermine vorgestellt wurden, zugelassen werden. Mit der Anmeldung zur Vorauswahl muss die Verkaufsabsicht angegeben werden.

Die Vorbesichtigung besteht aus den Teilen

  1. Mustern an der Hand
  2. Freilaufen mit Freilaufgasse dressurbetont (muss bei Anmeldung angegeben werden
  3. Freispringen – Freilaufen springbetont (muss bei Anmeldung angegeben werden)
  4. Vorstellen auf hartem Boden

Der Veranstalter weist darauf hin, dass die Manipulation an Haaren, die funktionaler Teil von Organen sind (z.B. Tasthaare) oder besondere Schutzfunktionen haben (z.B. Haare in den Ohrmuscheln) ohne veterinärmedizinische Indikatoren tierschutzwidrig sind. Pferde mit diesen Manipulationen an den Haaren sind nicht startberechtigt.
Zur Vorauswahl nicht zugelassen sind Hengste, denen eine Dopingsubstanz oder ein verbotenes Arzneimittel gemäß den Listen und Durchführungsbestimmungen der jeweils gültigen LPO (Teil C Rechtsordnung – FN Anti-Doping- und Medikationskontroll-Regeln für den Pferdesport - ADMR) verabreicht oder zur Beeinflussung der Leistung, Leistungsfähigkeit oder Leistungsbereitschaft irgendein Eingriff oder eine Manipulation vorgenommen wurde unabhängig vom Verursacher/Verschuldner. Die Bewertungskommission ist berechtigt, jederzeit Medikationskontrollen anzuordnen. Es werden stichprobenartige Kontrollen durchgeführt.
Die Vorgaben der Tierschutztransportverordnung (TierSchTrV) sind einzuhalten.
Für jedes Pferd muss eine Tierhalterhaftpflichtversicherung bestehen.
Mit Abgabe der Nennung werden die Bestimmungen dieser Ausschreibung als bindend anerkannt, den Anweisungen des Veranstalters und den jeweiligen Beauftragten ist Folge zu leisten.

Anmeldeschluss ist der 5. November 2021

Die Anmeldung muss schriftlich, unter Bekanntgabe der Lebensnummer und Beilage einer Kopie der Eigentumsurkunde beim jeweiligen Veranstalter erfolgen. Der Pferdepass muss erst zum Auswahltermin mitgebracht werden.
Bei Zulassung muss der/die Beschicker/Besitzergemeinschaft Mitgliedbeim Veranstalter der Vorauswahl sein. Eine Mitgliedschaft in einem anderen süddeutschen DSP-Verband genügt nicht.

Das Anmeldeformular für die Vorauswahl finden Sie hier!

Wer seinen Hengst bereits vor der Vorauswahl röntgen lassen möchte, findet die dazu nötigen Informationen und Formulare ab Anfang Oktober auf der Internetseite der Süddeutschen Pferdezuchtverbände: www.deutsches-sportpferd.de

Die Röntgenbilder dürfen nicht vor dem 19. Oktober 2021 erstellt worden sein. Es sind nur tierärztliche Untersuchungen der DSP-Partnertierärzte zulässig. Die Liste der Tierärzte finden Sie auf www.deutsches-sportpferd.de
Die Röntgenbilder müssen für die finale Zulassung bis zum 8. Dezember 2021 an die Praxis Dr. Wolf-Dieter Wagner gesandt werden (weitere Informationen hierzu erhalten Sie von der Süddeutsche Pferdezuchtverbände Vermarktungs GmbH). 

Zur Hauptkörung zugelassene Hengste müssen bei Auftrieb einen vollständigen Impfschutz gegen Influenza, gemäß LPO und Herpes vorweisen.

Gebühren gemäß Gebührenordnung des ausrichtenden Verbandes

Ausschreibung zum Download!